"Ich bin platt und beneide Sie" – der schönste Ritterschlag für meinen Seychellen-Bericht
- vor 7 Stunden
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So fesselnd geschrieben, dass ein Leser kurz seine Tochter vergaß
Zwei Jahre Blog, zwei Monate Vlog: Eine Zwischenbilanz mit vielen Reaktionen
„Einszweidrei, im Sauseschritt/Läuft die Zeit; wir laufen mit“, schrieb der Zeichner, Maler und Schriftsteller Wilhelm Busch 1877 in der Bildergeschichte „Julchen“. Das war damals so - und ist es bis heute geblieben. Kaum zu glauben, aber wahr: Meinen Blog gibt's schon zwei Jahr. Einleitend dazu: Auf ein Wort.
Ich habe den Blog aus zwei Gründen gestartet. Erstens: Er ist mein Hobby – und das ist hauptsächlich für denjenigen da, der es ausübt. Ich betrachte ihn als kreativen Rückzugsort, an dem ich mich ausprobieren und wohlfühlen kann. Er ist sozusagen meine digitale Paradestube. Zum besseren Verständnis: Ich schreibe ihn in erster Linie für mich. Im Gegensatz zu anderen, die das hauptberuflich machen, verdiene ich kein Geld damit. Mein Blog ist kostenlos. Das bedeutet für mich pure Leidenschaft ohne Druck. Deshalb bin ich nicht auf Klickzahlen angewiesen, sie interessieren mich nicht. Denn Klicks zeigen nicht, ob der Beitrag gelesen wird. Sie sind nur eine Zahl in einer Statistik und verraten nicht, ob jemand wirklich bei meinen Zeilen verweilt, nachgedacht oder gelächelt hat.
Ein einzelner Mensch, dem mein Text etwas bedeutet, ist mir deshalb viel wichtiger als tausend anonyme Klicks, die nach einer Sekunde schon wieder weg sind. Umso mehr zählen für mich Meinungen von Leuten zu meinen Beiträgen, denn sie zeigen, dass der Text gelesen wurde. Fazit: Klickzahlen (Quantität) sagen nichts aus, Rückmeldungen (Qualität) dagegen umso mehr.
Wichtig sind auch die Analysen von KI-Assistenten wie Gemini oder Meta AI, denn diese kommen durch die Verinnerlichung der Beiträge zustande. Um Texte fundiert zusammenzufassen oder zu analysieren, muss die Künstliche Intelligenz deren logische Strukturen und Inhalte „verarbeiten“ – ein bloßer Klick reicht dafür nicht aus.
Zweitens: Der Blog ist mein digitaler Nachlass. Durch das vor 25 Jahren erschienene Sportbuch habe ich gedruckte Spuren hinterlassen, mit den Blogbeiträgen folgen die virtuellen. Im Internet verschwindet nichts. Jeder Text ist Teil eines bleibenden Archivs. Mir geht es darum, Gedanken und Erfahrungen dauerhaft festzuhalten – für heute, aber eben auch für die Zeit danach. Jeder Beitrag hat deshalb für mich einen bleibenden Wert. Das erklärt sehr gut, warum mir Klickzahlen egal sind. Ein Archiv muss nicht „geklickt“ werden, es muss „bestehen“.
Nach zwei Jahren Bloggen ist mein Standpunkt klarer denn je: Ich fühle mich nicht als Unterhaltungskünstler im Internet, das überlasse ich gerne anderen mit Gedudel, Hopsasa und Trallala. In einer Welt, die oft nur auf den schnellen Applaus aus ist und auf die flüchtige Schlagzeile setzt, verfolge ich einen anderen Ansatz. Journalismus bedeutet für mich Recherche, Einordnung und Beständigkeit.
Auf der Kulturtagung des Landesverbands Baden-Württemberg der Landsmannschaft der Banater Schwaben vor drei Jahren konfrontierte mich die Tagungsleiterin mit einer überraschenden Feststellung: Ich hätte einen Fanclub. Bisher war dieser Begriff für mich fest in der Welt der Popkultur verankert – bei Schauspielern, Sängern oder Profisportlern, aber nicht bei Journalisten. Technisch betrachtet zählt ein Blog zu den sozialen Netzwerken, E-Mails dagegen nicht. In der Anfangsphase habe ich trotzdem bewusst auf Mails gesetzt. Mein Ziel war es, auch die „älteren Semester“ unter meinen Fans abzuholen, um sie über die Bloggründung zu informieren. Doch die Zeiten des digitalen „Hinterhertragens“ sind vorbei. Ich verschicke keine Mails mehr.
Wer über neue Beiträge informiert werden möchte, findet mich dort, wo der digitale Diskurs stattfindet: auf Facebook, Instagram, X (früher Twitter), TikTok, Telegram, WhatsApp oder LinkedIn. Dahinter steht meine klare Absicht: Wer sich nach zwei Jahren ernsthaft für meine Inhalte interessiert, sollte die Adresse meines Blogs kennen. Und wenn nicht, ist es ebenso in Ordnung. Denn es handelt sich wie schon erwähnt um mein Hobby und als solches in erster Linie um ein Geschenk an mich selbst und nicht an andere.
Nichtsdestotrotz freue ich mich über Feedback, weil meine schriftlichen Gedanken interessierte Leser erreichen. Hier einige ihrer Reaktionen:

Oskar Beck: „Ich bin platt - und beneide Sie! Nach der Lektüre Ihres wunderbaren Reiseberichts über die Seychellen ist es das, was ich auf der Zielgeraden meines Lebens suche.“ Er gehört zu den bekanntesten deutschsprachigen Sportkolumnisten. Seit 30 Jahren erscheinen seine Kolumnen in der Stuttgarter Zeitung, parallel dazu veröffentlichte er sie von 2003 bis 2024 in der Premiumzeitung Die Welt. Er war bei zehn Fußball-Weltmeisterschaften, elf Olympischen Spielen und hat fünf Sportbücher publiziert, zuletzt „Und alles wegen Ali – Geschichten zu 50 Jahren Sport“ sowie „Tor in Stuttgart – Fußballgeschichte(n)“. Es gibt kaum einen Preis für Sportjournalisten in Deutschland, den er nicht gewonnen hat.

Christel Ungar: „Eine sehr gut geschriebene Reportage die unter die Haut geht über das Abschiedskonzert von Peter Maffay (in Stuttgart - Anmerkung des Autors). Glückwunsch auch für das mit ihm geführte Interview." Seit 1990 arbeitet sie für die deutsche Sendung des rumänischen Staatsfernsehens in Bukarest, wo sie seit 2003 Chefredakteurin der Reihe „Akzente“ ist. Die Witwe des bekannten Sportkommentators Cristian Țopescu hat mehrere Gedichtbände veröffentlicht.
Gerlinde Bohn: „Ich habe die Reisebeschreibung über Vietnam vom ersten bis zum letzten Satz genossen!!! Du bist ein begnadeter Schreiber/Schriftsteller/Berichterstatter/Journalist - wie immer man es nennen mag. 'Gefühlvoller, romantischer, inniger, emotionaler und treffender kann man es nicht ausdrücken.' Ich charakterisiere dich mit deinen eigenen Worten! Bleibe weiterhin aktiv!“ Und über einen anderen Beitrag schrieb sie: „Der beste Artikel, den ich seit langem gelesen habe, emotional beeindruckend. Und dann die vielen Einzelheiten so ausführlich beschrieben. Obwohl so viel Zeit seit damals vergangen ist, lebt der Großjetschaer Musiker Franz Bettendorf. Wenn über jemand so geschrieben wird, kann er nicht tot sein. Als ich den Artikel las, habe ich mich gefragt, ob über uns auch mal so geschrieben werden wird. Hut ab!“ Sie war 25 Jahre lang Vorsitzende der Heimtatortsgemeinschaft (HOG) Kreuzstätten und hat das Familienbuch der Ortschaft verfasst.

Dr. Paul-Jürgen Porr: „Ich gratuliere herzlichst zur Reportage über Schimonydorf und wünsche Ihnen weiterhin dieselbe Schaffenskraft.“ Er ist seit 13 Jahren Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), des Interessenverbands der Rumäniendeutschen, war langjähriger Chefarzt der Inneren Abteilung am Kreiskrankenhaus in Hermannstadt.
Foto: Dr. Paul-Jürgen Porr ist Autor zahlreicher medizinischer Bücher. Foto: Scott Eastman (Siebenbürgische Zeitung)
Roland Palmert: „Es ist echt interessant, die Blogbeiträge zu lesen. Man versinkt in eine vergessene, wunderbare Zeit. Tolle Geschichtsstunde!“ Der Jungrentner schrieb seit 1991 als Sportredakteur für BILD, vor allem über den Bundesligaklub Eintracht Frankfurt.
Marius Koity: „Die Frage an Peter Maffay, ob er an einem einzigen Tag über sieben Brücken gegangen ist, ist schön. Muss ich mir merken.“ Der aus Großsanktnikolaus stammende Journalist, Schriftsteller und Übersetzer hat vor der Wende in Temeswar bei der Neuen Banater Zeitung sowie für die Karpatenrundschau gearbeitet und ist Leiter der Lokalredaktionen im Saale-Orla-Kreis der Osttühringer Zeitung.

Holger Hochlehnert: „Die Reisereportage über Vietnam ist sehr gelungen und einzigartig! Ich habe zwar bereits viele Reiseberichte über dieses Land in meinem Leben gelesen, in keinem wurde jedoch ein Bogen zum Fußball geschlagen. Sehr originell und amüsant!“ Er hat Geographie studiert, ist Touristikexperte, als Senior Sales Manager bei einem Spezialreiseveranstalter für Südostasien in Frankfurt tätig und verfügt über langjährige Erfahrung in der Planung von Individualreisen.
Horst Samson: „Schöner Bericht über Tom Bischof und gut zu wissen, lieber Helmut!“ Der Banater Journalist und Schriftsteller hat in Rumänien bei der Neuen Banater Zeitung sowie Neuen Literatur gearbeitet und in Deutschland als Chefredakteur der Wochenzeitung Bad Vilbeler Anzeiger.

Adrian Nucă-Bartzer: „Wer's kann, der kann's. Sie haben so einen leichtfüßigen Stil! Ich habe den Beitrag über Wien und den 200. Geburtstag von Johann Strauss mit großem Vergnügen gelesen und dabei nicht nur die mit leichter Hand gestreuten Informationen, sondern auch Ihre Sprache genossen.“ Der Musikpädagoge übernahm 1979 die Leitung des Schubert-Chors in Temeswar. Nachdem er 1983 nach Deutschland ausgesiedelt war, leitete er dort die Neugründung des Chors im November 1985 ein und dirigierte ihn fast 40 Jahre lang bis zur Auflösung im November 2024. Fünf Jahre vorher nahm er stellvertretend für den Chor den Donauschwäbischen Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg entgegen.
Anneliese Laub: „Du bist nach wie vor sehr eifrig am Schreiben, eben ein Durch-und-Durch-Journalist. Wenn auch der Weg dahin nicht ganz einfach war, die Arbeit hat dir zu jeder Zeit Spaß gemacht, und du bist deiner Berufung bis heute treu geblieben.“ Sie war von 1981 bis 1985 bei der Neuen Banater Zeitung, wo sie als Redakteurin für Unterrichtsfragen die Sonderseiten „Unsere Schule“ und „Lenau-Schule“ redigierte.
Marco Donato: „Kompliment, ein tolles Interview mit Bernd Römer.“ Über den Tisch von ihm gehen viele Interviewanfragen für Peter Maffay, dessen Digital Media Manager er ist. Als solcher betreut er in Maffays Büro in Tutzing die Onlinepräsenz sowie Social-Media-Kanäle des Rockmusikers, begleitet ihn und seine Band bei Studioaufnahmen sowie Tourneen, um exklusives Bild- und Videomaterial zu erstellen. Auch meine Anfrage für ein Gespräch mit Maffay landete bei ihm. Vorher hatte er das Interview mit Leadgitarrist und Karat-Urgestein Römer gelesen.
Johann Janzer: „Aufgrund Deiner wunderbaren Reisereportage über Vietnam habe ich beschlossen, ein Menü mit Blogs auf der HOG-Homepage zu veröffentlichen.“ Er ist Vorsitzender der Heimatortsgemeinschaft Sanktandreas.

Radu-Dumitru Florea: „Herzlichen Glückwunsch. Machen Sie noch einmal so lange weiter“, gratulierte er nach der Lektüre des Beitrags über mein 40-jähriges Berufsjubiläum. Er ist Jurist, war vier Jahre lang Generalkonsul Rumäniens in Stuttgart, wo wir uns kennengelernt haben und ist zurzeit in gleicher Funktion in Salzburg tätig. Seit 2023 fungiert er zudem als Präsident der Vereinigung des rumänischen konsularischen Korps.
Dr. Anna Laskai: „Eine großartige Reportage über Budapest.“ Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Musikwissenschaft des HUN-REN Forschungszentrums für Geisteswissenschaften in der ungarischen Hauptstadt. Ein großer Teil ihrer Forschung widmet sie dem Leben und Werk des Komponisten Ernő Dohnányi, Großvater des ehemaligen Bundes- und Staatsministers sowie Hamburger Bürgermeisters Klaus von Dohnanyi. 2023 promovierte sie an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest mit einer Dissertation über Dohnányi. Außerdem ist sie Redaktionsmitglied bei Studia Musicologica, der bedeutendsten englischsprachigen musikwissenschaftlichen Fachzeitschrift der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Sie wird international geschätzt und veröffentlicht Forschungsbeiträge zur ungarischen und zentraleuropäischen Musikgeschichte.
Robert Ransburg: „Vielen Dank, sehr interessant!“, lobte der aus Temeswar stammende Musiker den Artikel „Auf Tarzans Spuren durch die Welt“ über Johnny Weissmüller, der bei Links & Mehr auf meinem Blog zu lesen ist. Er war knapp 35 Jahre lang Geiger im Beethoven Orchester der Oper Bonn.

Willi Schreiber: „Wo kann ich die Zeitung kaufen?“, fragte er seinen Sohn Ottmar, nachdem er mein Exklusivinterview mit Fußballlegende Sepp Maier auf dem Tablet bei WhatsApp gelesen hatte. Mit 92 Jahren ist der Banater Schwabe internetaffin und dachte, das Gespräch sei auch in einer gedruckten Zeitung erschienen, die er kaufen wollte, weil es ihm so gut gefallen hat. Im vergangenen Jahr war es ein halbes Jahrhundert, dass der Trainer mit Unirea Triebswetter als erster Dorfmannschaft in die zweithöchste rumänische Fußballklasse (B-Liga) aufgestiegen ist. Ein Husarenstück par excellence!
Dr. Jens Wachholz: „Der Bericht über Indien ist sehr ausführlich und interessant.“ Er arbeitet als Facharzt für Augenheilkunde in Wiesloch.

Richard S. Jäger: „Ein schöner Artikel über Budapest.“ Über einen anderen Beitrag schrieb er: „Sehr interessantes Interview mit Peter Maffay. Macht richtig Spaß, es zu lesen.“ Er ist seit 2021 Vorsitzender des Landesverbands Baden-Württemberg der Landsmannschaft der Banater Schwaben und arbeitet in Stuttgart als Geschäftsführer beim Landesverband Baden-Württemberg des Bundes der Vertriebenen.
Foto: Richard S. Jäger leitet den größten Landesverband der Banater Schwaben.
Gerhard Cordier: „Sehr schöner Text mit vielen persönlichen Erinnerungen über das Abschiedskonzert von Peter Maffay in Stuttgart. Solche Reportagen bereiten dem Schreiber und Leser gleichermaßen viel Freude.“ Der Banater Schwabe war lange Jahre Redakteur der Stuttgarter Zeitung, wo er die Freizeitrubrik am Wochenende mit der beliebten „Schachecke“ betreut hat. In Rumänien arbeitete er in der Bukarester Zentralredaktion des Neuen Wegs.

Helmuth-Josef Keller: „Es ist schön, was du machst. Ich denke, 99 Prozent sind dir sehr dankbar für deine Arbeit. Die restlichen 1 Prozent sind Neider, die genügend Dreck am Stecken haben. Bleib weiterhin ein guter Banater Schwabe, und vergiss wie ich nicht die Wurzeln, wo wir herkommmen, denn wir sind es unseren Ahnen schuldig.“ Er ist stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbands Göppingen der Landsmannschaft der Banater Schwaben, langjähriger Unterhaltungsmusiker, Texter sowie Komponist. Beim internationalen Wettbewerb für Volksmusik und volkstümlichen Schlager „Goldene Alpenkrone“ bekam er vor fünf Jahren den ersten Preis für den besten Text.
Foto: Mit Helmuth-Josef Keller (rechts) und meinem Sportbuch im Stuttgarter Haus der Heimat
Dirk Lips: „Da hat mir der Kollege Heimann direkt aus der Seele geschrieben. Ich war immer ein Anhänger von Peter Maffay. Er spiegelt wider, was ich als jahrzehntelanger Biker erlebt habe. Ihm ist die Entwicklung vom Schlager zur Rockmusik glaubhaft und nachdrücklich gelungen. Es war ein schöner Abend auf dem Wasen, der würdige Abschied einer absoluten Ikone. Tolle Story!“ Er war von 1992 bis 1995 Pressesprecher des VfB Stuttgart, wurde anschließend lizenzierter FIFA-Spielervermittler und betreute Bundesligastars wie Thomas Berthold, Didi Hamann, Thomas Strunz, Gerhard Poschner, Zvonimir Soldo oder Marcelo Bordon.
Heike Salzmann: „Ihre Reportage über die Seychellen klingt ja fantastisch. Ich werde sie in unseren Mediareport aufnehmen“. Sie ist Marketing Coordinator für den deutschsprachigen Markt bei Constance Hotels & Resorts und schickt den Pressereport regelmäßig an die Zentrale der Luxuskette in Mauritius. Diese betreibt Fünfsternehotels im Indischen Ozean (Mauritius, Madagaskar, Seychellen und Malediven).
Christine Neu: „Gehe deinen Weg und mache deine erfolgreiche Arbeit weiter. Ich hoffe sehr, dass du noch viele Projekte im Visier hast.“ Sie stammt aus Sackelhausen und ist stellvertretende Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Banater Schwaben.
Guillermo Martin Garcia: „Gratuliere! Der Beitrag über Marseille ist sehr schön und spannend geschrieben.“ Er ist Bereichsdirektor für Privatkunden bei der Volksbank Stuttgart.

Walter Schneider: „Glückwunsch zum Indien-Reisebericht. Dein Stil, die Einführung, die hochwertigen Fotos! Alles, was ich nach der Lektüre sagen möchte, fasse ich in einem Wort zusammen: großartig!“ Und zu meinem darin enthaltenen Gedicht, das ich an einige Leute als Weihnachtsgruß verschickt hatte, schrieb er: „Alles, was ich dir nun an fremden Reimen und Gedanken zu Weihnachten antworten würde, verblasst angesichts deines Gedichts! Es ist dir wunderbar gelungen, poetisch all das, was das Menschenherz bewegt, so verdichtet (komprimiert) auszusprechen. Wie inspirierend doch die Traumwelt sein kann!“ Über eine andere Reportage mailte er: „Ich bin von deiner Reisebeschreibung Budapest so fasziniert gewesen, dass ich vergaß, meine Tochter zum Badminton zu bringen. Sie stand auf der Straße und rief ihre Mutter an: ‚Wo bleibt Vater?‘ Dann bin ich losgebraust durch Stockstadt. Also, dass ich meine Tochter vergessen habe während des Lesens, sagt alles! Wunderbar geschrieben, dokumentiert und an der passenden Stelle den Banatbezug hergestellt. Nicht gekünstelt, sondern spannend und doch gefühlvoll ineinandergleiten lassen. Die Reportage sollte in jeden deutschsprachigen Budapest-Reiseführer aufgenommen werden. So, genug gelobt, sonst denkst du, ich wäre närrisch geworden. Nein, das nicht, aber euphorisch.“ Der Banater Schwabe aus Grabatz war insgesamt 35 Jahre lang Deutschlehrer in Rumänien und Deutschland, publiziert als Autor in der Banater Zeitung, Siebenbürgischen Zeitung und Banater Post.
Dipl.-Med. Gero Daniel: „Vor Ihrer Arbeit mit den Blogbeiträgen kann man nur den Hut ziehen.“ Er ist Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in einer Praxis in der Stuttgarter Königstraße.

Brunhilde Forro: „Ein interessantes Interview mit der Sportkoryphäe Sepp Maier, den noch viele von uns kennen. Die Banater waren leidenschaftliche Fans der deutschen Fußballspieler, 1966 ein unvergessenes Jahr. Wir hatten fast alle Autogrammkarten, Jungs und Mädchen.“ Sie ist Dokumentaristin sowie Chronistin, die sich intensiv der Kultur und Geschichte der Banater Schwaben widmet und auf ihrem YouTube-Kanal regelmäßig Interviews mit Zeitzeugen, Videos über Kirchweihfeste, Trachtenumzüge und Heimattreffen veröffentlicht. Die Sackelhausenerin trägt dadurch zum Erhalt des kulturellen Erbes der Banater Schwaben in Deutschland bei.
Foto: Banater Schwabe aus Engelsbrunn im Trikot von Bayernfußballer Tom Bischof
Georg Barth: „Der Beitrag über den Musiker Franz Bettendorf ist hervorragend. Mir hat sehr imponiert, wie Sie die Ereignisse dargestellt haben. Eigentlich sollte man einen Film darüber drehen. Das sind alles Tatsachen und für mich historische Dokumente. Vielleicht auch in einer größeren Zeitung oder Zeitschrift veröffentlichen.“ Der in Schässburg geborene Siebenbürger Sachse und in Passau lebende internationale Kegelschiedsrichter gehörte dem Rechtsausschuss des Internationalen Kegelverbands an.
Uwe Detemple: „Ich lese deine Beiträge immer mit Interesse, wo auch immer sie erscheinen und ich davon weiß. Vielen Dank für die interessanten Informationen über Tom Bischof.“ Er nutzte sie als Quelle für Veröffentlichungen über den Fußballer, die in der Banater Zeitung und den Donauschwäbischen familienkundlichen Forschungsblättern erschienen sind. Der Marketing-Manager in München entstammt der französischen Minderheit in der westrumänischen Region Banat. Er ist als independent researcher Publizist, Historiker und Blogger mit den Interessenschwerpunkten Geschichte und Zeitgeschichte, politische Gegenwartsfragen sowie Familienforschung tätig.

Richard Wagner: „Wow, das ist ja toll! Tom Bischof hat mich in Zusammenfassungen der Bundesliga einige Male fasziniert. Wo hast du denn schon wieder solche Insiderinfos her?“ Der aus Darowa stammende Lokalpolitiker ist seit 22 Jahren für die Freien Wähler im Gemeinderat von Spaichingen.
Mihai Rusu: „Ein starker Beitrag über Wien und den 200. Geburtstag von Johann Strauss.“ Der ehemalige Tennisprofi ist Gründer des Rumänischen Presseclubs und wie ich Mitglied im Verband Deutscher Sportjournalisten. Von 1983 bis 1995 arbeitete er als Sportredakteur in der Rumänienabteilung von Radio Freies Europa am Englischen Garten in München. Zurzeit ist er Moderator beim rumänischen Fernsehsender Sens TV.
Wie aus den Reaktionen hervorgeht, erreichen meine Beiträge eine vielfältige Leserschaft, stoßen auf reges Interesse in verschiedenen Zielgruppen und decken ein breites Spektrum an Themen ab. Mein Bestreben als Journalist war es schon immer, vielseitig zu berichten, um nicht in eine bestimmte Schublade gesteckt zu werden. Mit anderen Worten: Es geht mir darum, Unabhängigkeit und Neugier zu signalisieren. Aber auch innerhalb eines bestimmten Themengebiets berichte ich breit gefächert wie in der Rubrik Konzerte über die Rockshows von Peter Maffay und Karat, die Blasmusik von Ernst Mosch, die Oberkrainerstücke von Slavko Avsenik oder die klassische Musik von Johann Strauss.
Das alles spiegelt sich in den Analysen von Meta AI wider, dem Assistenten auf Basis künstlicher Intelligenz, der in WhatsApp, Instagram, Facebook und Messenger integriert ist. Er informiert: „Der Blog von Helmut Heimann ist ein Muss für alle, die sich für Journalismus, Musik, Sport und Reisen interessieren. Er ist auch bekannt für seine Interviews mit Prominenten wie Peter Maffay und Sepp Maier. Heimanns sportliche Reisegeschichten sind ein Beispiel für einen persönlichen und einzigartigen Stil, der Elemente von Sport, Reise und Kultur verbindet. Diese Kombination sowie seine persönliche Note durch die langjährige Erfahrung als Journalist machen seine Texte authentisch sowie ansprechend und ihn zu einem Meister dieses Genres. Insgesamt bietet Heimanns Blog eine gelungene Mischung aus Unterhaltung, Information und Inspiration, die für viele Leser interessant sein dürfte“.
Das sehen auch viele Medien so, die meine Artikel übernommen haben. Im Jahresheft Glogowatz, dem größten banatschwäbischen Heimatblatt, wurden drei Blogbeiträge in drei aufeinanderfolgenden Jahren veröffentlicht (über Schimonydorf, Ernst Mosch/Slavko Avsenik sowie 80 Jahre UTA) und in den Heften von Engelsbrunn sowie Neu-Arad der Artikel über das Jubiläum von UTA. In der Siebenbürgischen Zeitung, der größten Vertriebenenzeitung Deutschlands, erschienen meine Beiträge über Dennis Seimen vom VfB Stuttgart, Mosch/Avsenik, Schimonydorf sowie die Interviews mit Bernd Römer und Peter Maffay.
Länderübergreifend wurden Blogartikel von mir in rumänischer Übersetzung publiziert wie jene über Schimonydorf und 80 Jahre UTA in Special Arad, über Seimen in der Gazeta Sporturilor (frühere Sportul) sowie über Tom Bischof vom FC Bayern München auf SPORT.ro und GOLAZO.ro. Die im Sommer 2024 gestartete Plattform ist die aktuell aufregendste Sportwebsite Rumäniens. Durch prägnanten Journalismus und eine innovative Benutzererfahrung hat sie sich binnen kürzester Zeit als feste Größe etabliert. Mit dem spektakulärsten Leserwachstum des vergangenen Jahres rangiert die Seite bereits regelmäßig unter den Top 20 der rumänischen Online-Medien. Dort erschien auch mein Gespräch mit Torwartikone Sepp Maier auf Rumänisch. Es ist auf meiner Blogseite nach dem Interview mit ihm in deutscher Sprache verlinkt. Was selten vorkommt und worauf ich stolz bin: Zum Interview mit Maier stellte Cristian Geambașu auf GOLAZO.ro einen separaten Kommentar: https://golazo.ro/sepp-maier-germania-interviu-opinie-cristian-geambasu-147951 „Das ist eine ehrenvolle Anerkennung“, meinte Brunhilde Forro. Geambașu gehört zu den renommiertesten rumänischen Sportjournalisten, schreibt seit 35 Jahren, zuerst für Gazeta Sporturilor, dann Sportul Românesc, ProSport und jetzt GOLAZO.ro. Er berichtete von drei Fußball-Weltmeisterschaften und zwei -Europameisterschaften, einer Leichtathletik-WM und dem traditionsreichen Tennisturnier von Wimbledon.
Über die siebenbürgische Herkunft von Dennis Seimen und die banatschwäbischen Wurzeln von Tom Bischof habe ich exklusiv in Deutschland und Rumänien berichtet. Wenn Seimen mal im Tor mit dem VfB gegen die Bayern mit Bischof spielen wird, werde ich mit Sicherheit auf der Pressetribüne sitzen und über das Bundesligaduell der beiden Landsleute berichten. Kaum hatten Banater Anhänger von der Herkunft Bischofs erfahren, haben sie sich Bayerntrikots mit seinem Namen gekauft.
Ein großes Dankeschön möchte ich an Hans Vastag aussprechen. Wir haben den Blog gemeinsam aus der Taufe gehoben. Er veröffentlicht meine Beiträge, schneidet die Fotos zurecht, fertigt Collagen an, ist für das Layout zuständig. Wir kennen uns seit 37 Jahren, haben zu unterschiedlichen Zeiten die deutschsprachige Abteilung des Hatzfelder Lyzeums besucht, waren Kollegen bei der Neuen Banater Zeitung und der Sendung in deutscher Sprache von Radio Temeswar. Ich bin Firmpate seiner Tochter Corina. Unsere Mütter litten in der Sowjetunion zusammen in einem Zwangsarbeiterlager in Dnepropetrowsk, heute Dnipro, in der Ostukraine.

Seit zwei Monaten bin ich auch Vlogger. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern ‚Video‘ sowie ‚Blogger‘ zusammen und beschreibt eine Form des Blogs, bei der Inhalte nicht als Text, sondern als Bewegtbild präsentiert werden. Premiere feierte dieses Format in meinem Beitrag „Indische Reiseimpressionen“ mit zwei selbstgedrehten Vlogs – ein Vorhaben, das ich in Zukunft vorwiegend bei meinen Reisereportagen umsetzen werde.
Zwei Jahre lang habe ich jeden Monat einen Blogbeitrag veröffentlicht. Ob dieser Rhythmus beibehalten werden kann, ist ungewiss, da Gerti und ich vermehrt reisen. Noch steht die Sieben nicht vor unserem Alter, aber das Zeitfenster wird enger. Wir wollen es intensiv für unsere Touren nutzen, solange es uns die Gesundheit erlaubt. Sollte mal kein neuer Beitrag erscheinen, gibt es im Blog genügend anderen Lesestoff. Währenddessen werden wir uns die Welt anschauen und vermeiden, dass es uns so ergeht wie der österreichischen Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach: „Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.“ Auf ein Neues und auf gutes Gelingen - in jeder Hinsicht!
Bis zum nächsten Klick auf meinen Blog…
Als neuer Beitrag folgt: 75 Jahre Ladislaus Brosovszky – Eine Legende ruht, die Erinnerung lebt
